ByeBye 2018, Hello 2019!

ByeBye 2018, Hello 2019!

[Zuerst: Sorry für die lange Wartezeit! Das Leben hat mich mal wieder etwas aufgehalten! ABER: Wir starten pünktlich zum neuen Jahr mit dem Blog! Ich freu mich auf eure Meinungen. Zudem habe ich entschieden, den Blog doch zunächst erst einmal auf Deutsch zu schreiben. Ach und ihr wisst ja, Feedback oder Themenvorschläge immer an meine Mail djroughy@web.de 😊 ( If you are not german: sorry, i decided to write this Blog in german, but you can send me a mail to djroughy@web.de if you are interested in an english version! )]

 

 

Huch, schon wieder ein Jahr rum. Die Zeit rast, nicht nur im Alltag, auch in unserer Szene. Ein Jahr voller toller Festivals, Comebacks, Releases, Überraschungen. Aber auch unschöne Momente mussten wir kennen lernen. Mein Eindruck? Wir hatten ein geiles Jahr. Die Musik wächst, Producer hören nicht auf zu experimentieren und die Festivals waren überragend! Doch wie sieht es mit den einzelnen Namen in unserer Szene aus? Hier mal meine Gewinner aus dem Jahr 2018!

 

Hard Driver:

Meine persönliche Nr. 1 dieses Jahr! Der 30-Jährige Niederländer hat es geschafft, dass jeder einzelne Release im Jahre 2018 eingeschlagen hat. Nicht ein enttäuschender Track aus meiner Sicht.

Dabei ist erstaunlich, dass er erst 2012 vom Jump-Producer zum Hardstyle-Producer wurde. Nachdem er durch seinen Kumpel Coone einen ordentlichen Push bekommen hat, wurde er zu einem Namen, der aus der Szene nicht wegzudenken ist. Kein Euphoric, kein Raw, einfach Hardstyle! Und was mich am meisten fasziniert? Die Qualität der Tracks. Ihr wisst ja, ich liebe hochqualitativ produzierte Lieder. :p Und da steht Hard Driver mit Wildstylez ganz oben in der Liste! Man muss ihn nicht lieben, aber zumindest schätzen. Kleiner Fun Fact? Auch er macht seine Vocals größten Teils selbst! :p Ich bin gespannt wohin die Reise im Jahre 2019 für ihn geht.

 



Keltek:

Ich erinnere mich noch an die Defqon 1 2016, an dem das damalige Duo Psyko Punkz ihren letzten gemeinsamen Auftritt feierten. Aber: Sven alias Keltek war nicht lange weg! 2017 kam sein Comeback und 2018 wuchs er so über sich hinaus, dass er von Q-dance den Break Through Award im Bereich Euphoric bekam. Auch hier merkt man, dass eine Trennung oftmals beiden hilft. Sowohl Wietse ( Psyko Punkz ), als auch Sven können nun ihren eigenen Style produzieren. Mit Tracks wie „Dance The Way I Am“, „Dark Sun“ oder dem Remix für Project One’s Nummer „Life Beyond Earth“ hatte er wohl das bislang erfolgreichste Jahr seiner 10-jährigen Karriere. Und mal ehrlich gesagt, mit seinem Talent und seiner Kreativität ist dieser Erfolg nicht nur verdient, für mich ist es ein Garant für ein herausragendes Jahr 2019 mit ihm!


 

MYST:

Ja was produziert MYST eigentlich für ein Genre? Ist es Raw? Da kommt er zumindest her. Von Beginn an produziert er für das Label Nightbreed Records. Euphoric? Naja, dafür scheppern wohl die Kicks und Screeches in seinen Tracks zu viel! 😀 Fakt ist: Er hat einen unverwechselbaren eigenen Style dem er Treu bleibt… und das ist auch gut so! Mit seinem Release „I’m Falling“ schaffte er es 2018 zum 2. Mal in die Top 100 von Q-Dance. Auch wenn man sich umhört ist Eugen Boorsma alias MYST jemand, der in der Szene nicht mehr fehlen darf! Aus meiner Sicht ist er aber leider immer noch etwas „underrated“. Sein Style, der in die Szene ordentlich Schwung bringt, hätte es aus meiner Sicht mehr verdient im Rampenlicht zu stehen. Aber ich bin da für 2019 positiv, denn immerhin hat Q-Dance ihn für das Rawstyle Event Qapital im Line-Up zusammen mit Adaro angekündigt. Wird 2019 damit sein großes Jahr? Es bleibt abzuwarten, ich freue mich jedenfalls schon auf seine kommenden Tracks! Ein Mann, der seit seinem Hit „Before You Go“ nicht einmal enttäuscht hat!


 

Doch neben den großartigen Momenten gab es wie schon erwähnt unschöne Momente. Die beiden Producer Cyber und Unsenses gaben im Laufe des Jahres ihren Rücktritt bekannt. Das schlimme an der Sache ist jedoch der Grund. Beide schreiben davon, dass das Leben als Producer sie dermaßen negativ beeinflusst hat, dass der Schlussstrich die notwenige Folge ist. Nur woher kommt das? Hätten sie etwas anders machen müssen? Ich glaube nein. Neben den schönen Seiten des DJ und Producer Daseins gibt es auch Schattenseiten…. Und diese Schattenseiten sind größer, als man denkt. Beide sprechen von wachsendem Druck, immer perfekt sein zu müssen, immer DEN Hit rauszuhauen, immer so zu produzieren, wie man es schon immer gemacht hat. Für mich ist hier der Knackpunkt. Producer sind kreative Köpfe. Aber welcher kreative Kopf macht denn immer den gleichen Stil bei der Arbeit? Welcher kreative Kopf übertrifft sich jedes Mal selbst mit seiner Arbeit? Für mich gehen hier zwei Talente verloren, die ich beide sehr mochte. Der Schritt ist für mich jedoch nachvollziehbar.

Ähnlich verhält es sich mit den Anthems. Jedes Jahr wird über Defqon 1, Qlimax und andere Anthems geschimpft. Klar, Defqon 1 ist das größte Hardstyle Outdoor Festival und Qlimax das größte Indoor Event, da sollten die Anthems schon passen. Aber trotzdem erwarten die Leute, dass diese beiden Anthems die besten Tracks des Jahres werden. Als würden Producer dastehen: „Ach, heute produzier ich mal nur ein mittelmäßiges Lied. Dafür hau ich morgen wieder ein geiles raus!“. Ich find’s natürlich auch nicht geil, wenn ich mich auf die Defqon 1 freue, aber das Anthem nicht dazu passt. Aber gleich einen auf Internettroll machen und den Producer in 100 verschiedenen Beiträgen schlecht reden? Muss meiner Meinung nach nicht sein! Da würde ich mir wünschen, dass die Leute etwas mehr Toleranz zeigen. Unsere Szene ist doch in echt schon so wahnsinnig schön, warum also nicht auch im Internet? 😊

 

Fazit: Wir hatten dennoch ein gigantisches Jahr! Hardstyle ist so groß wie noch nie und ein Ende ist momentan nicht in Sicht. Und zu mir? Persönlich kann ich mich da nur anschließen, ein klasse Jahr 2018, wahnsinniger Support von euch, wie ich es nicht im Ansatz erwartet hätte. Wie es nun weiter geht? Wie versprochen gebe ich für euch Vollgas! Danke, dass ich wegen euch mit einem fetten grinsen an die vergangenen 12 Monate denke!

Roughycrew, auf ein tolles Jahr 2019!